Willkommen bei Rodi-Bee

Willkommen

Schön, dass ihr da seid! 

Wenn ihr es bis auf diese Website geschafft habt, steht wahrscheinlich gerade ein Glas Honig von unseren Bienen aus Wolbeck vor Euch. Das freut uns wirklich sehr. Denn dieser Honig ist für uns mehr als nur ein süßer Brotaufstrich. Er steht für viele Stunden draußen in der Natur, für neugierige Blicke in den Bienenstock und vor allem für unsere Begeisterung für diese faszinierenden Tiere. 


Unseren Honig kann man nicht kaufen. 
Aber wir verschenken ihn sehr gerne – an euch. Wir haben großen Spaß an der Imkerei und Freude daran, etwas Eigenes und Natürliches entstehen zu lassen. Wir stecken viel Zeit, Geduld und Herzblut in unsere Bienen – vom ersten Blick in den Stock bis zum fertig etikettierten Glas, das ihr jetzt vor euch habt. 

Honig schon leer?

Geht euer Honigvorrat zur Neige? 

Dann sagt einfach Bescheid – meistens wartet noch ein Glas auf euch. Und nein, ihr müsst kein schlechtes Gewissen haben, wenn ihr nach Nachschub fragt. An Familie, Freunde, Nachbarn und Kollegen verschenken wir unseren Honig gerne und freuen uns, wenn er euch schmeckt.

Wer dennoch etwas für die Spardosen unserer Kids beitragen möchte, darf das natürlich gerne tun. Dafür könnt ihr ganz einfach diesen Link nutzen: Paypal

Aber ganz ohne Beitrag dürft ihr euch gerne genauso melden.

Imkerei aus Leidenschaft

Für die Gewinnung von Honig können viele Arbeitsschritte nur begrenzt maschinell durchgeführt werden. Deshalb erledigen wir nahezu alle Tätigkeiten – von der Honigernte bis zum Abfüllen – in sorgfältiger Handarbeit. 

Derzeit haben wir 6 fleißige Bienenvölker, die mit viel Engagement für unseren Honig sorgen.

Wenn ihr mehr über unsere Bienen, die Imkerei oder die Honiggewinnung erfahren wollt, kommt gerne auf uns zu. Wer möchte, ist auch ganz herzlich eingeladen, uns einmal an unseren Bienenstand zu begleiten und die Arbeit unserer Bienchen aus nächster Nähe kennenzulernen.

Über unseren Honig

Der Geschmack des Honigs wird maßgeblich davon geprägt, welche Blüten die Bienen in der Umgebung anfliegen. Daher gleicht kein Honig dem anderen.

Jede Ernte, jede Region und jede Tracht bringt ihre eigenen geschmacklichen Besonderheiten hervor. Das Zusammenspiel unterschiedlichster Nektar- und Honigtauquellen verleiht jedem Honig sein individuelles Aroma und seinen unverwechselbaren Charakter.

Unsere Frühtracht enthält meist viel Rapshonig, der besonders schnell und gleichmäßig zu einer perlmuttfarbenen bis weißen Konsistenz kristallisiert. Sein mildes und dezentes Aroma wird oft von Kindern besonders geliebt. 

Unsere Sommertracht stammt aus dem reichhaltigen Angebot an Blütennektar in der Umgebung im Sommer. Dazu können auch Honigtau und Nektar aus Wildkräutern gehören. Dieser intensiv aromatische Honig ist dunkelgelb bis hellbraun.

Verarbeitung

Honig wird traditionell kalt geschleudert. Eine Erwärmung der Waben würde das Wachs verformen oder sogar schmelzen lassen und den Honig dadurch verunreinigen. Außerdem reagieren die natürlichen Inhaltsstoffe des Honigs empfindlich auf Wärme: Bereits ab etwa 40 °C können wertvolle Enzyme und andere natürliche Bestandteile beeinträchtigt werden.

Deshalb empfehlen wir, Honig nicht zu stark zu erwärmen und insbesondere nicht in der Mikrowelle zu erhitzen.

Nach der Ernte wird unser Honig schonend geschleudert und sorgfältig gesiebt, um beispielsweise feine Wachspartikel zu entfernen. Anschließend wird er behutsam gerührt, bis er seine angenehm cremige Konsistenz und seine streichzarte Textur erreicht.

Konsistenz

Nur durch diese schonende Verarbeitung bleiben die natürlichen und wertvollen Bestandteile des Honigs, wie beispielsweise regionale Pollen, erhalten. Gleichzeitig neigt naturbelassener Honig dazu, mit der Zeit zu kristallisieren und fest zu werden. Durch sorgfältiges, tägliches Rühren während der Verarbeitung erhält er seine feine, cremige Konsistenz und bleibt angenehm streichfähig.

Bei sachgemäßer Lagerung – kühl, dunkel und trocken – ist unser Honig sehr lange haltbar. Grundlage dafür ist sein geringer Wassergehalt: Gemäß den strengen Qualitätsrichtlinien des Deutschen Imkerbundes liegt dieser bei höchstens 18 Prozent. Dadurch bleibt der Honig auf natürliche Weise bestens konserviert und behält seine hohe Qualität über einen sehr langen Zeitraum.

Unser Team

Maya

Nein, wir kennen nicht unsere Bienchen beim Namen. In jedem Glas Honig steckt die beeindruckende Leistung tausender Bienen. Für die Gewinnung von 250 g Honig sind rund 20.000 Sammelflüge erforderlich. Dabei fliegt eine Biene an einem Tag bis zu 40 Mal aus und besucht pro Flug bis zu 200 Blüten.

Zusammengerechnet legen unsere Bienen für ein Glas Honig eine Strecke zurück, die etwa dem Anderthalbfachen des Erdumfangs entspricht. Um diese Menge Blütenhonig zu erzeugen, müssen zwischen 1,5 und 2,5 Millionen Blüten besucht werden.

Dabei sammeln die Bienen nicht nur wertvollen Nektar, sondern leisten gleichzeitig einen unverzichtbaren Beitrag zur Bestäubung von Wild- und Kulturpflanzen. So trägt jedes Glas Honig auch dazu bei, die Vielfalt unserer Natur zu erhalten.

Sabiene

Der von den Bienen gesammelte Nektar durchläuft im Bienenstock einen faszinierenden Veredelungsprozess. In unserer Region wird er dabei bis zu 60 Mal von einer Biene an die nächste weitergegeben. Dieser Vorgang wird als „Umtragen“ bezeichnet.

Bei jeder Weitergabe reichern die Bienen den Nektar mit wertvollen Enzymen und Fermenten an. Gleichzeitig wird ihm nach und nach Wasser entzogen, wodurch er immer konzentrierter wird. Erst durch diesen natürlichen Reifungsprozess entsteht aus dem dünnflüssigen Nektar der aromatische Honig.

Am Ende bleiben aus etwa einem halben Liter Nektar rund 250 Gramm reifer Honig übrig. Diese beeindruckende Leistung zeigt, wie viel Arbeit und Sorgfalt die Bienen in jedes einzelne Glas Honig investieren.

Polly

Die klimatischen Bedingungen haben großen Einfluss auf die Honigreifung. In trockeneren Regionen, beispielsweise in Teilen Spaniens oder Italiens, enthält der gesammelte Nektar oft weniger Wasser. Dadurch müssen die Bienen ihn im Stock weniger häufig umtragen und trocknen, bis der Honig seine Reife erreicht.

Bei uns im Münsterland hingegen ist der Nektar meist wasserreicher. Daher durchläuft er einen längeren Reifungsprozess, bei dem er von den Bienen immer wieder weitergegeben, mit Enzymen angereichert und schonend getrocknet wird.

Dieser Prozess trägt wesentlich zum besonderen Charakter und zur hohen Qualität unseres Honigs bei. Jeder Tropfen ist das Ergebnis unzähliger Arbeitsschritte der Bienen.

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